Artikel-Schlagworte: „goldbarren“
Internationale Edelmetall & Rohstoffmesse in München
Informationen über die Int. Edelmetall & Rohstoffmesse München
Quelle: Gerhard Spannbauer Krisenvorsorge
Im November vorigen Jahres fand die Edelmetallmesse in München statt. Der Andrang war enorm und die Halle platzte förmlich aus allen Nähten.
Wahrscheinlich muss sich der Veranstalter fürs nächste Mal einen anderen
Veranstaltungsort suchen.
Ich kann Ihnen versichern, als Krisenvorsorgler sind Sie nicht alleine!
Die Messe ist interessant, weil man dort viele kompetente Fachleute treffen und deren Vorträge hören kann. So sprachen unter anderem Uwe Bergold, Thorsten Schulte, Gregor Hochreiter, Dr. Bandulet, Prof. Hankel, Claus Vogt, Dirk Müller, Prof. Max Otte und andere.
Klarerweise kann man nicht alle Vorträge hören und aufgrund der Fülle der Informationen ist es unmöglich, alles zu behalten.
Nachdem ich meinen Vortrag gehalten hatte, konnte ich Dr. Bandulet und Prof. Hankel zuhören. Beide haben insbesondere die Euroeinführung und den Euro als solches behandelt.
Dr. Bandulet erläuterte, dass der Euro von vornherein zum Scheitern verurteilt war und dass er ihm nur noch eine kurze Verweildauer einräumt.
Äußerst interessant fand ich den Vortrag von Prof. Dr. Hankel. Er ist einer der vier Professoren, die gegen die Euroeinführung geklagt haben, und er hat derzeit ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wegen der Griechenlandhilfe angestrengt.
Die damalige Klage wurde leider abgewiesen. Die jetzige wurde angenommen und das Bundesverfassungsgericht hat von den Ministerien bereits Stellungnahmen angefordert. Wir können gespannt sein.
Prof. Hankel sagte, dass die mit den Rettungsmaßnahmen vom Mai 2010 einhergehenden Regeländerungen die Grundfeste des Euro erschüttert und uns ein neues (schlechteres) Geld gebracht haben.
Die EU hat maßgebliche Stabilitätskriterien über Bord geworfen und die EZB verwässert den Wert des Euro durch Wertpapierankäufe. Derzeit wird sogar über eine dauerhafte Hilfe für schwache Mitglieder gesprochen. Dies widerspricht allen ursprünglichen Stabilitätsvorgaben.
Nach einigen weiteren interessanten Ausführungen schwenkte er zum Gold. Er meint, dass es zukünftig keine durch Gold gedeckte Währung geben wird, so dass daher die Nachfrage seitens der Notenbanken nie mehr so hoch sein wird wie es früher der Fall war.
Dem widerspricht der überraschende Vorstoß von Weltbank-Chef Robert Zoellick, der eine Wiederbelebung des Goldstandards fordert, um mehr Stabilität in die Devisenmärkte zu bringen. Ob dieser Vorschlag irgendeine Chance hat, kann man derzeit nicht sagen.
Es ist zu hoffen, dass die Menschen – und insbesondere die Politiker der aufstrebenden BRIC-Staaten – nach dem Scheitern des Papiergeldsystems ein stabiles Geld verlangen.
Man sieht, die Meinungen und Vorschläge gehen auseinander. Eine Goldmünze oder ein –Barren sind bleibende Werte, die weltweit jederzeit gegen die lokale Währung, bzw. Güter und Dienste getauscht werden können.
In absehbarer Zeit werden Millionen Sparer auf der ganzen Welt erkennen, dass Ihre angesparten Papierwerte wie Butter in der Sonne schmelzen und daher wird Gold als Alternative wieder mehr in den Fokus rücken.
Man sah dies unmittelbar nach der Ankündigung der FED für 600 Mrd. Dollar Wertpapiere aufzukaufen. Sofort setzte ein Run auf die Edelmetalle ein und die Preise steigen seitdem stark.
In der jetzigen Zeit ist nichts 100 % sicher und daher kann man natürlich auch für Gold keine Absolution aussprechen. Jedoch ist es ein Gut mit innerem Wert und daher sollte jeder nach seinen individuellen Möglichkeiten einen Grundstock an Gold halten.
Zur weiteren Absicherung kommt noch das unterschätzte Edelmetall Silber ins Spiel. Im Gegensatz zum Gold ist es in vielen Anwendungen in der Industrie, Medizin, Umwelt- und Elektrotechnik bei begrenzten Vorkommen unverzichtbar.
Hier wird unabhängig vom Krisenverlauf alleine schon die Schere von Angebot und Nachfrage für einen dauerhaften Wert und eine entsprechende Preissteigerung sorgen.
Ich verweise hierzu auf das neu erschienene Buch „Silber – das bessere Gold“ vom Silberexperten Thorsten Schulte. In griffigen, schnell zu lesenden Kapiteln beschreibt er alles Wichtige zum Silber und beantwortet die wesentlichen Fragen.
Silber ist in meinen Augen ein idealer Vermögensschutz mit einem hohen Wertsteigerungspotential. Für die längerfristige Altersvorsorge ist physisches Silber ganz besonders geeignet.
Vergleich: Gold irgendwo gekauft – Gold bei KB-Edelmetalle gekauft
Warum Sie einen kleinen Teil Ihres Geldes in Gold – und dieses in Währungsgold zu kleinsten Stückelungen ab 1Gramm tauschen sollten, das habe ich bereits ausführlich in einem meiner Artikel geschildert, denn führende Wirtschaftsexperten wie Prof. Dr. Max Otte prophezeien schlimmstes und empfehlen jetzt ihr Geld absichern als eine der sinnvollsten Aufgaben solange noch Zeit dafür ist.
Wir empfehlen jetzt sofort mit dem Goldsparplan zu beginnen, denn wer die Einrichtgebühr (Kaution) von 1.500 Euro eingezahlt hat, kann bereits physisch auf sein Gold zugreifen und dieses nach Hause liefern lassen (ab Wert von 3.000 sogar kostenlos).
Warum sollten Sie aber das Geld bei der KB-Edelmetalle und nicht bei der Ortsansässigen Bank in Gold tauschen?
Hierzu möchte ich einen Vergleich anstellen, den ich gestern von meinem Team erhalten habe:
Die ausgewählte Bank ist zufällig die Sparkasse, man kann jede andere Bank als Vergleich heranziehen, die Preise schwanken jeweils um einige Cent.

Goldpreis Sparkasse
Hier zum Vergleich der KB-Edelmetalle Preis vom selben Tag
Wie ist nun der Unterschied zu begründen?
Also bei der Sparkasse sieht man, dass der Verkaufpreis (=Briefkurs) etwas unter dem KB-VK-Preis liegt, andererseits kann man aber erkennen, dass der Ankaufspreis (=Geldkurs) wesentlich nach unten abweicht gegenüber der KB.
Dieser Punkt ist für die Entscheidung, bei welchem Unternehmen man Geld in Gold tauscht, sehr wichtig. Falls man doch irgendwann wieder Gold in Geld tauschen würde, steigt man bei der KB-Edelmetalle wesentlich besser aus und dies ist ein massgebendes Argument für die KB-Goldbarren.

